Sep 15


Die Schweizerinnen werden an den 29. Weltmeisterschaften in der Rhythmischen Gymnastik in Mie (Jap) sehr gute Zwölfte von 24 Gruppen.


Der Gruppenmehrkampf gehört zu den attraktivsten Wettkämpfen in der Rhythmischen Gymnastik überhaupt. Jeweils fünf Gymnastinnen zaubern eindrucksvolle und spektakuläre Übungen mit fünf Reifen sowie eine mit drei Bändern und zwei Seilen auf die Bodenfläche. Nach Silber 2005 und 2007 gewinnen die Italienerinnen zum ersten Mal für ihr Land die Goldmedaille an den Weltmeisterschaften.

Ziel erreicht
«Wir dürfen aus Schweizer Sicht sehr zufrieden sein, der zwölfte Rang entspricht der Zielstellung», so Felix Stingelin, Chef Spitzensport beim STV. Auch die Cheftrainerin Heike Netzschwitz ist überglücklich: «Die Mädchen haben gekämpft und haben trotz Nervosität mit viel Ausdruck geturnt. Vor allem Dank einer sehr starken Reifübung haben die Mädchen den sensationellen 12. Rang erreicht.» Die Stimmung im Schweizer Team ist sehr gut und die Freude gross. Die Turnerinnen des Nationalteams stammen aus allen Landesteilen der Schweiz. «Wir sind zu einem echten Team zusammen gewachsen, jede unterstützt jede» so die Tessinerin Lisa Tacchelli, die die Rolle des Mannschaftskapitäns inne hat.

Die Olympiasiegerin von Peking 2008 Jewgenia Kanaewa (RUS) schrieb Geschichte: Noch nie hat eine Gymnastin sechs Goldmedaillen an denselben Meisterschaften gewonnen (mehr ist nicht möglich.) Sie gewann den Einzel-Mehrkampf, alle vier Gerätefinals und die Teamwertung.

Renate Ried, Medienchefin STV

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