Sep 26

Danke – Merci – Tante Grazie

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Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Personen und Institutionen bedanken, welche unseren Erfolg erst möglich gemacht haben.

Vielen Dank an unsere tollen Fans. Die Stimmung in der Halle in Montpellier war gigantisch. Vielen, vielen Dank.

Herzlichen Dank aber auch unseren Fans in der Schweiz, welche nicht in Montpellier dabei sein konnten. Auch eure mentale Unterstützung und das ‚Daumendrücken’ haben uns sehr geholfen.

Sep 26

WM Montpellier 2011

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WM Rhythmische Gymnastik: Grandios – die besten Resultate aller Zeiten

25.09.11 18:06

Ein grosser Tag für die Rhythmische Gymnastik in der Schweiz – die Schweizer Gruppe turnt sich an den Weltmeisterschaften Rhythmische Gymnastik in Montpellier (Fr) mit ihrer faszinierenden Band/Reif-Übung mit 25,850 Punkten auf den vierten Platz im Gerätefinal und das an ihrem ersten WM-Final.

Tolle Leistung abgeliefert –
4. Platz mit Band/Reif

Bis vor der letzten Gruppe aus Bulgarien (dem späteren Weltmeister) lag die Schweiz sogar noch auf dem dritten Platz. Obwohl die Übung nicht ganz so sauber geturnt war wie noch am Samstag, verbesserten sich die Schweizer Gymnastinnen um drei Ränge gegenüber der Qualifikation. Den Gruppen aus Russland, Japan und auch China unterliefen grobe Fehler und klassierten sich hinter der Schweiz.

Der vierte Rang als Zugabe
Die Leistungen des Schweizer RG-Teams  mit Capucine Jelmi (RLZ Bern/GR Neuchâtel), Stephanie Kälin (RLZ Zürich/RG Opfikon Glattbrugg, Nathanya Köhn (RLZ Chur/RG Berneck), Marine Périchon ((RLZ Genf/Chêne Gymnastique Genève), Carol Rohatsch (RLZ Zürich/RG Rüschlikon) , Lisa Tacchelli (RLZ Tessin/SFG Biasca), Cheftrainerin Heike Netzschwitz, Nationaltrainerin Vesela Dimitrova und Ballet Céline Chavanne Schumacher an den diesjährigen Weltmeisterschaften sind ausgezeichnet. Noch nie zuvor an einer WM konnte sich die Schweiz für einen Gerätefinal qualifizieren. Auch der achte Platz im Gruppen-Mehrkampf ist grandios. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Ukraine auf Rang 7 nur 0,025 Punkte Vorsprung hatte. Ausserdem qualifizieren sie sich für den Olympia-Test-Event im Januar 2012. Damit erzielten die Schweizerinnen die besten WM-Resultate aller Zeiten. Der vierte Platz im Band/Reif-Final ist noch das Tüpfelchen auf dem «i».

Harte Arbeit belohnt
Diese hervorragenden Ergebnisse im Jahr vor den Olympischen Spielen, in dem das Niveau besonders hoch ist, zeigen, dass die Schweizer Gymnastinnen mit der Weltspitze mithalten können. Sie arbeiten alle sehr hart und wurden belohnt. «In der Woche vor der WM begannen sie jeden Tag um halb 7 mit dem Balletttraining», erzählt Balletttrainerin Céline Chavanne-Schumacher. Nun können die Schweizerinnen endlich die Früchte ihrer harten Arbeit ernten.
Erschwerend kam hinzu, dass zwei Monate vor der WM eine Gymnastin verletzungsbedingt ausfiel und die 16-jährige, international noch unerfahrene Stephanie Kälin integriert werden musste. Erst drei Wochen vor Beginn der WM erfuhr war auch klar, dass sie in Montpellier auch zum Einsatz kommt. «Damit hatte ich nicht gerechnet. Wie vor den beiden Weltcups, die ich im August bestreiten durfte, sah ich eine grosse Chance, hatte aber gleichzeitig Angst. Angst zu versagen und das Team zu enttäuschen», beschreibt Kälin ihr Gefühl vor der WM. Umso glücklicher ist sie, dass die Resultate so super sind. «Obwohl ich mich ärgerte, dass mir ausgerechnet an der WM ein kleiner Fehler unterlief», so die 16-Jährige weiter.

«Die Rhythmische Gymnastik war im Schweizerischen Turnverband bereits zweimal in Frage gestellt worden war. Es macht mich sehr glücklich, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen mit diesen sensationellen Leistungen bestätigen konnten», freut sich Netzschwitz.

Alexandra Herzog-Vetsch
Foto: Billy Beninger

Sep 02

WM Team Montpellier bestimmt

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Der Schweizerische Turnverband (STV) hat folgende Gymnastinnen für die Weltmeisterschaften Rhythmische Gymnastik vom 19. bis 25. September 2011 in Montpellier (Frankreich) selektioniert:

WM in Montpellier (Fr) ist die nächste Etappe auf der „Road to London“

Foto: Peter Friedli

  • Capucine Jelmi (19), Hauterive, GR Neuchâtel / RLZ Bern
  • Stephanie Kälin (16), Uster, RG Opfikon Glattbrugg / RLZ Zürich
  • Nathanya Köhn (18), Balgach, RG Berneck / RLZ Chur
  • Marine Périchon (17), Plan-les-Ouates GE, Chêne Gymnastique Genève / RLZ Genf
  • Carol Rohatsch (18), Wädenswil, RG Rüschlikon / RLZ Zürich
  • Lisa Tacchelli (22), Moleno, SFG Biasca / RLZ Tessin

Die siebte Kader-Gymnastin, Souheila Yacoub (19, Genf, Chêne Gymnastique Genève / RLZ Genf), hat sich einen Bänderriss am Knöchel zugezogen und muss auf die WM verzichten.

An den Weltmeisterschaften 2011 geht es unter anderem um die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London. Olympisch sind der Einzel- und der Gruppen-Mehrkampf. Die Schweizerinnen starten im Gruppen-Mehrkampf. Dieser besteht aus zwei Übungen, in denen jeweils fünf der sechs Gymnastinnen eines Teams zum Einsatz kommen.
Bei der ersten Übung verwenden alle fünf Gymnastinnen das gleiche Handgerät (2011/12: 5 Bälle). Bei der zweiten Übung verwenden drei Gymnastinnen das Handgerät X und zwei das Handgerät Y (2011/12: 2 Reifen/3 Bänder). Alle Gruppen verwenden dieselben Handgeräte.

Die Erst- bis Sechstplatzierten im Gruppen-Mehrkampf der WM in Montpellier qualifizieren sich direkt für die Olympischen Sommerspiele 2012. Die Gruppen auf den Plätzen 7 bis 12 dürfen an den vorolympischen Test-Event (16. – 18. Januar 2012), an dem die restlichen Startplätze vergeben werden.

Die Zielsetzung für die Schweizer RG-Gruppe an der WM 2011 in Montpellier ist eine Klassierung unter den ersten 10 Gruppen.

Alexandra Vetsch
Foto: Peter Friedli

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