Jan 19

Gymnastinnen zurück in der Schweiz

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Nach aufreibenden Testevent-Tagen in London ist das Schweizer Team der Rhythmischen Gymnastik am Donnerstag, 19. Januar 2012 wieder wohlbehalten zuhause gelandet.

«Wir sind sehr zufrieden. Aber es mischt noch ein komisches Gefühl mit, da wir die offizielle Bestätigung noch nicht haben, dass wir an den Olympischen Spielen dabei sind», so die sechs Gymnastinnen, Capucine Jelmi, Nathanya Köhn, Marine Périchon, Carol Rohatsch, Lisa Tacchelli und Souheila Yacoub, nach ihrer Ankunft in Genf. «Dieser Wettkampf war Stress pur und sehr emotional – von jauchzend bis tief traurig haben wir alles erlebt», erzählen sie weiter.
Nach zehn Tagen verdienten Ferien beginnt die Vorbereitung auf die Weltcups, die Europameisterschaften und hoffentlich auch für die Olympischen Spiele 2012.

Alexandra Herzog-Vetsch

Jan 19

Olympia-Quali – Eine Chance bleibt!

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Das Team der Rhythmischen Gymnastik beendete den Gruppen-Mehrkampf auf dem undankbaren fünften Rang. Einen Platz entfernt von der Olympia-Qualifikation. Doch noch geben wir die Hoffnung nicht auf. Grossbritannien, das als Gastgeberland einen Startplatz auf sicher hat, verzichtet gemäss Tim Jones (British Gymnastics Olympic Performance Director) auf den Startplatz. Die Schweiz würde nachrutschen.

Zittern müssen wir aber bis Ende Februar. Die FIG (Fédération internationale de Gymnastique) tagt dann in Lausanne und braucht den schriftlichen Verzicht des britischen Verbandes. Wir hoffen weiter! Zuversichtlich stimmt uns, dass auch BBC heute verkündigt hat, dass Grossbritannien nicht teilnimmt.

Die heutige Übung mit drei Bändern und zwei Reifen gelang den Schweizerinnen gut. Die Cheftrainerin Heike Netzschwitz lobte die Gymnastinnen: „Sie haben nach dem gestrigen Schock super gekämpft. Es war wirklich super, wie sie sich motiviert haben.“ Doch auch heute wurden die Schweizerinnen vom Kampfgericht hart angefasst und bekamen nur die fünftbeste Note 25,050. Die Gymnastinnen waren enttäuscht und verstanden die Welt nicht mehr. „Es ist nicht normal, wir wissen nicht was sie uns abgezogen haben“, äussert sich Souheila Yacoub (Genf). Die Enttäuschung über die Bewertung war riesig, die Schweizerinne konnten ihre Tränen nicht zurück halten und verliessen resigniert die Halle. Für ihren Olympiatraum haben sie in den letzten Monaten viel investiert und auf vieles verzichtet. 40 Stunden pro Woche trainierten sie – tausendfach wiederholten sie jedes Detail ihrer Übung. Als Frankreich auf dem sechsten Platz Protest einreichte, stand den Fans, Turnerinnen und den Trainern noch einmal das Herz still, sollte Frankreich die Schweiz überholen, dann wäre auch der letzte Funke Hoffnung vorbei. „Ich will es gar nicht wissen, ich kann nicht mehr“, gestand Marine Périchon (Plan-les-Ouates). Dem Protest wurde stattgegeben, aber die Note zum Glück „nur“ um 0,2 Punkte erhöht, so dass die Schweiz am Ende doch noch um 0,2 Punkte vor Frankreich und damit auf dem fünften Rang liegt.

Die Nachricht über den möglichen Verzicht lässt die Gymnastinnen, das Trainerteam und die vielen treuen Fans hoffen. Nathanya Köhn (Balgach): „Ich wage noch gar nicht daran zu glauben.“ Doch alle Gymnastinnen wirken erleichtert, aufgeben wollen sie nicht und versprechen weiter zu machen. Nach einem Moment des Verarbeitens geben sich die Mädchen kämpferisch „Wir glauben daran. Wir werden an den olympischen Spielen teilnehmen.“ Vor allem bei der Ballübung wurden die Schweizerinnen wirklich hart für einen Fehler (Ballverlust) bestraft. Der Rest der Übung war perfekt: die Virtuosität, die Originalität, die Schwierigkeiten, die Ausführung alles war vorhanden. Cheftrainerin Heike Netzschwitz fasst zusammen, was der Verzicht der Engländerinnen für die Schweiz bedeuten würde: „Gerechtigkeit würde siegen.“

Renate Ried

Jan 01

London Prepares series

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Die Gymnastinnen sind heute morgen mit vielen Wünschen und Hoffnungen im Gepäck von Genf aus in Richtung London gestartet.

In der O2-Arena werden am Montag und Dienstag 16./17. Januar die letzten Startplätze für Olympia 2012 vergeben. Nach den hervorragenden Ergebnissen bei den Weltmeisterschaften in Montpellier, dürfen sich die Gymnastinnen berechtigte Hoffnungen für Teilnahme an den olympischen Spielen 2012 machen.

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