Sep 25

Der „Fahrplan“ des Schweizer Teams in der Rhythmischen Gymnastik in Richtung Olympische Sommerspiele 2012 stimmt: Der 9. Rang an den Weltmeisterschaften in Moskau ist nicht nur das beste WM-Resultat eines Schweizer RG-Teams, sondern würde in dieser Form in einem Jahr die direkte Olympia-Qualifikation bedeuten.

Rang 12 war für das Team mit Capucine Jelmi (Hauterive, RLZ Bern / GR Nauchâtel), Nathanya Köhn (Balgach, RLZ Chur / RG Berneck), Marine Périchon (Plan-des-Ouates, RLZ Genf / Chêne Gymnastique Genève), Carol Rohatsch (Wädenswil, RLZ Zürich / RG Rüschlikon), Lisa Tacchelli (Moleno, RLZ Tessin / SFG Biasca) und Souheila Yacoub (Chêne-Bourg, RLZ Genf / Chêne Gymnastique Genève) die Zielstellung der WM in Moskau. Diese wurde mit dem hervorragenden 9. Rang in der Gesamtwertung der Gruppen gar deutlich übertroffen. Das Verpassen eines Gerätefinals nach dem 9. Platz mit Seil/Band und dem 10. Platz mit dem Reif war dabei letztlich nur ein Schönheitsfleck. Ein ärgerlicher allerdings: „Wir hätten einen Finalplatz mehr als verdient gehabt“, so Cheftrainerin Heike Netzschwitz. „Nach der Übung mit Seil/Band wurden wir klar unterbewertet.“ Das Detail der verpassten Finalchance ging aber natürlich im ganzen Team klar in der Freude über das Top-Gesamtresultat unter. „Ein historischer Erfolg“, meinte auch Felix Stingelin, Chef Spitzensport. „Man darf klar festhalten: Der eingeschlagene Weg Richtung London stimmt.“

Gewonnen wurde der Wettkampf von Italien vor Weissrussland und Russland.

Bernhard Rentsch


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